VORTRAG GENITAL VERSTÜMMELUNG

Donnerstag, den 20. März 2014, 19:30 Uhr
Abraham-Gumbel-Saal im Heilbronner Bankhaus, Allee 20, 74072 Heilbronn

Referntin:  Christa Müller
(I)NTACT, Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V.

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WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG

ist ein tief verwurzelter Brauch, bei dem auf qualvolle Art Mädchen und Frauen afrikanischer Herkunft an ihren Geschlechtsorganen verstümmelt werden – ohne Betäubung und oft unter katastrophalen Bedingungen. Viele Mädchen verbluten noch während des Eingriffs oder sterben bald danach. Es kommt zu chronischen Entzündungen und das Gebären von Kindern wird immer mit großen Komplikationen verbunden sein.

WELTWEIT BETROFFEN

sind rund 130 Millionen Frauen und Mädchen. Auch in Deutschland leben etwa 30.000 Frauen, die beschnitten sind. 5.000 Mädchen sind auch hier potenziell von Genitalverstümmelung bedroht.

(I)NTACT

Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen unterstützt den Kampf der afrikanischen Frauen vor Ort. (I)NTACT leistet Aufklärungsarbeit in Deutschland.  Sie bietet Organisationen, die weltweit mit Aufklärungskampagnen gegen die Beschneidung ankämpfen, finanzielle und organisatorische Unterstützung und fördert bevorzugt Kampagnen bei der Bevölkerung vor Ort. Projekte werden u.a. in Burkina Faso, Togo und Benin finanziert und koordiniert. Die Ansprechpartner stehen aber auch Betroffenen in Deutschland zur Verfügung und begleiten Migrantenvereine bei ihren Aufklärungsprojekten.

DIE REFERENTIN CHRISTA MÜLLER

hat (I)NTACT 1996 in Saarbrücken gegründet. Bei einem offiziellen Besuch in Benin wurde sie 1995 erstmals mit der grausamen Tradition der weiblichen Beschneidung konfrontiert und von der Ehefrau des damaligen beninischen Staatspräsidenten persönlich um Hilfe gebeten.

 
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